III. Bauabschnitt
Nach Verfestigung des Mühlenhügels einerseits und den notwendigen Vorbereitungsarbeiten nach der Winterperiode andererseits, erfolgte am 7.4.2006 im Rahmen einer Festveranstaltung, unter anderem mit dem Ziel der weiteren Spendensammlung, die Grundsteinlegung für die Errichtung der Bockwindmühle am neuen Standort.
Unter Verwendung neuer Holzteile sowie der aufgearbeiteten Teile konnte bis zum 21.4.2006 die Hauptkonstruktion der Bockwindmühle aufgestellt werden.
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Nach einer ersten statischen Prüfung wurde in einem großen Rahmen am 21.4. 2006 das Richtfest für die "neue "Bockwindmühle gefeiert.
Bedingt durch das sehr große Interesse vieler Beelitzer Bürger und überregionaler Mühleninteressierten flossen dem Verein weitere finanziellen Mittel zu. Neben Bürgern engagierten sich in der Folge auch viele Unternehmen als Sponsoren für die Errichtung der Bockwindmühle.
Mit einem erheblichen technischen Aufwand konnte Mitte Mai 2006 das von der Firma Brüggemann hergestellte Kammrad mit Welle angeliefert und im Rohbau der Mühle montiert werden.
In den nachfolgenden Monaten wurden durch die beauftragten Firmen und eine Vielzahl von Helfern die Außenhülle der Mühle hergestellt.
Den Auflagen und Wünschen des Denkmalschutzes folgend, wurde unter Anderem das Dach der Mühle in alt hergebrachter Weise, entgegen der ursprünglichen Planung, nunmehr mit Holzschindeln eingedeckt. Hiermit verbunden waren nicht nur zusätzliche Kosten sondern auch ein erheblich höherer Arbeitsaufwand. Auch Dank der günstigen Witterung konnte Mitte Juli 2006 die Hülle der Mühle fachmännisch endgültig fertig gestellt werden.
Anstrich und Konservierung der Mühenteile waren in der Folgezeit Aufgaben für die Vereinsmitglieder und deren fleißigen Helfer.
Mit der weitgehenden Beendigung der Montagearbeiten zur Fertigstellung der Mühlenhülle konnten auch die Arbeiten zur Gestaltung des Außengeländes fortgesetzt werden.
Für den Innenausbau der Mühle wurden durch das Zusammenwirken aller beauftragten Unternehmen lediglich zwei Wochen benötigt, so dass dieser bereits zum 31.7.2006 abgeschlossen werden konnte. Die anschließende Montage der technischen Ausrüstung der Mühle, so auch des Mahlganges, war eine Herausforderung nicht nur für die Firma Zecher Mühlenbau. Die Arbeiten waren gekennzeichnet sowohl von hohem körperlichem Einsatz, als auch von Fingerspitzengefühl. Da viele Erfahrungen mit dem Bau von Bockwindmühlen verloren gegangen sind, musste nicht selten externer Rat hinzugezogen werden.
Höhepunkt der Montagearbeiten war die Installation der Ruten (Flügel) der Mühle. Die in der Firma Zecher Mühlenbau vorgefertigten Flügel wurden Anfang August 2006 montiert und endgültig fertig gestellt.
Nach umfangreicher technischer Prüfung konnte dieser sehr umfangreiche Bauabschnitt am 4.8.2006 mit der formellen Abnahme durch die staatliche Bauaufsichtsbehörde beendet werden.
Da auch parallel zur Montage der Mühlentechnik die Gestaltung der Außenanlagen und der Bau der Nebengebäude abgeschlossen werden konnte, konnten die zuständigen Beamten der Bauaufsichtsbehörde ohne wesentliche Auflagen die technische Inbetriebnahme genehmigen.













